“Es braucht eine gewisse Hinwendung zur Tätigkeit – sonst wird man gleich verrückt”, sagt Prof. Dr. Sabine Pfeiffer. Was sie damit meint: Fehlt der Sinn in der Arbeit, dann grenzen sich die Arbeitenden ab und spielen Business-Theater. Das ist das genaue Gegenteil von dem, was Agilität erreichen möchte.
Alex und Holger haben mit Sabine Pfeiffer auf der Tagung „Agile Arbeitswelten im Wandel: Zukunft oder Auslaufmodell?“ am 18.11.2025 in Bochum gesprochen, um mehr über ihre Forschung zu agiler Arbeit zu erfahren. Bemerkenswert ist, dass sich die Forschungsergebnisse weitgehend mit den Erfahrungen decken, die Alex und Holger bei ihren Beratungs- und Coaching-Mandaten sammeln.
Was braucht es, um wahrhaftig agil zu arbeiten?
- Ein Verständnis vom Sprint als Schutz- und Lernraum
- Die Würdigung von Erfahrungswissen anstelle eines formalistischen Wissensmanagements
- Fachverständnis und Ingenieurs-Tugenden anstelle naiver Management-Erwartungen
- Fokus auf die Kundinnen und Kunden, gepaart mit Erfindertum und Geduld
In einer komplexen und schnelllebigen Welt ist das nicht einfach – das arbeiten Sabine, Alex und Holger in dieser Episode wissenschaftlich und praxisnah heraus.